This project is powered by the European Union




 

Some of our students worked together with a drama teacher on the role play „Norway today“. In case of interest the video can be sent.

 

Download Interview ''Norway Today''


Unsere Veranstaltung zum Konfliktlösungstraining und der Arbeit als Mediator

 

Das Konfliktlösungstraining fand am 1. Juni 2011 am Max-Steenbeck-Gymnasium, von 12:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr statt.

Teilnehmer waren das Comenius Team, die Philippinenprojektgruppe sowie Schülerinnen und Schüler aller Klassen der Jahrgangsstufen 7- 10.

 

Am Anfang der Schulung war ich noch sehr skeptisch, da vor allem der Anteil jüngerer Schüler/innen überwiegte und ich mir den, bei der Zusammenarbeit zu überbrückenden Altersunterschied, nur schwer vorstellen konnte.

Dennoch gelang es Jörg Kappel, dem Leiter des Konfliktlösungstrainings, die Stimmung zu lockern, indem er allen Anwesenden das „Du“ anbot und die Sitzung mit einer gemeinsamen Vorstellung begann.

Schließlich versuchte er mit gezielten Fragen unseren Kenntnisstand heraus zu finden, um sein Training dem entsprechend anzupassen.  

Dabei machten sich ersten Schwierigkeiten bemerkbar, da einige Schüler/innen einen solches Training schon einmal gemacht hatten und andere wiederum keinerlei Erfahrungen gesammelt hatten.

So begannen wir mit einem kleinem Schauspiel, welches das kommende Thema einleiten und die Stimmung abermals lockern sollte, da es sowohl die „Großen“, als auch die „Kleinen“ einbezog.

Es zeigte sich, das die Zusammenarbeit mit den jüngeren und älteren Jahrgängen tatsächlich funktionierte.

Der zweite Teil des Seminars begann damit, dass wir im so genannten „aktivem Zuhören“ geschult wurden, hierzu wurde paarweise gearbeitet. Unsere Aufgabe war es nun einer uns meist unbekannten Person ein Problem zu schildern, während der Partner sich im aktiven Zuhören übte. 

Diese Übung fand ich etwas schwierig, da zum einem die Lautstärke im relativ kleinem Raum erheblich anstieg und es mir und vermutlich auch anderen nicht leicht fiel einer fremden Person, die manchmal sogar 5 Jahre jünger war, von einem privaten Problem zu erzählen.

Im weiterem Verlauf des Unterrichts erfuhren wir noch etwas über die 4 Schritte des Konfliktlösungsprozesses und der VW- Regel („jeder Vorwurf kann in einem Wunsch geäußert werden“).

Zum Abschluss haben wir in kleineren Gruppen ein erneutes Rollenspiel durchgeführt, wobei es sich diesmal um ein komplettes Schlichtungsgespräch handelte.

Wieder arbeiteten die Jüngeren mit den Älteren zusammen, was auch sehr gut funktionierte.

 

Als abschließendes Fazit würde ich sagen, dass der Tag an sich viel Positives brachte. So lernten wir zum einen, wie wir mit einem Konflikt umgehen sollten, dass das involvieren einer Vertrauensperson, die als Mittler (Mediator) fungiert, zum Lösen des Konflikt viel beitragen kann und das vor allem das Zuhören wichtig ist.

Auch die Zusammenarbeit mit den Jüngeren hat mir Spaß bereitet und kann hoffentlich in den nächsten Jahren im Sinne der Nachhaltigkeit die Basis für weitere Veranstaltungen sein, um unsere Schüler zu Mediatoren auszubilden.

 

Christian Stritschke

Jahrgang 12

 

 

Konflikttraining:

Teilnehmer: max. 30 Schüler

Dauer: 4 Std. (11:30 - 15:30)

 

Curriculum:

 

Ziele

Selbstwahrnehmung (Mein Anteil am Konflikt)

Interventionsmöglichkeiten in Konflikten

Rolle eines Vermittlers

Gesprächsablauf

Gesprächstechniken

 

Inhalte

Konfliktdefinition

Konfliktarten

Reaktionsweisen in Konflikten

Verhalten

Gefühle

Lösungswünsche

Deeskalationsformen

Rolle des Vermittlers und Gesprächstechnik

 

Methoden

Präsentation

Übungen

Diskussion

Film

Rollenspiel

 

Umfang der Leistung:

Training 4 Std.

Input mit theoretischen Hintergrundinformationen

Fotoprotokoll über Arbeitsergebnisse

Informationsmaterial zu Themen des Trainings

Trainingsmaterial